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Te Araroa Nordinsel: Tag 4 und 5 – Auf Umwegen nach Levin

Te Araroa Nordinsel: Tag 4 und 5 – Auf Umwegen nach Levin

Während meines Aufenthaltes in Wellington, besuchte ich das NZ Mountain Safety Büro, um mich mit einem lokalen Spezialisten über meine Pläne bezüglich der Tararua Ranges zu unterhalten. 

Ich traue mir zu, die Sektion zu wandern. Jedoch ist mit dem Wetter, gerade außerhalb der Wandersaison, besonders in den Bergen nicht zu spaßen. Die Tararuas sind bekannt für schnelle und unberechenbare Wetterumschwünge und extreme Windgeschwindigkeiten. Auf den Höheren Ebenen der Gebirgskette kann es schnell mal zu zweistelligen Temperaturabfall kommen – und das im Zeitraum von bloß wenigen Stunden.

Regelmäßig begeben sich hier Wanderer in Gefahr, verlieren die Orientierung und in einigen Fällen sind Menschen hier ums Leben gekommen.

Der Herr der lokalen Bergwacht versicherte mir, dass ich nach meinen Touren in den Alpen der Südinsel hier auf der Nordinsel keine Probleme haben sollte. Lediglich im Falle einer Wetterwarnung sollte ich mich aus dem Tararua Forest Park fernhalten…

Und genau zu dieser Wetterwarnung kam es dann..

Tag 4 – Von Paekakariki nach Waikanae

Am Tag, vor meinem geplanten Start in die Tararua Ranges, als ich mich von Paekakariki nach Waikanae aufmachte, meldete meine Wetterapp zwar Sonnenschein für die kommenden zwei Tage doch danach sah es sehr düster aus: Für die gesamte Woche danach war Regen gemeldet. Und zusätzlich gab es eine Wetterwarnung für genau die Tage, an denen ich die höchsten Lagen der Bergkette durchqueren sollte: Windgeschwindigkeiten von über 85 Kilometer pro Stunde.

Nach einigen hin und her entschied ich mich gegen das Risiko und für eine Alternativ-Route.

Ich werde mir diesen Abschnitt der Wanderung nicht entgehen lassen und für die Tararuas zurückkehren. Doch jetzt war es an der Zeit, vernünftig zu sein und die Warnung der Wettervorhersage ernst zu nehmen.

Der Weg vom Campingplatz am Strand in Paekakariki führte über Dünen und Fahrrad- /Wanderwege bis zum nächten kleinen Ort an der Küste. Danach ging es über geteerte Straßen bis ins Camp “River Pa” in Waikanae.

Hier bieten Paul und seine Familie TA Wanderern eine günstige Unterkunft auf ihrem riesigen und wunderschönen Grundstück. Meine Unterkunft für die Nacht war ein altes Schulgebäude. Hier gab es Sofas, Matratzen und sogar eine Küche mit Kühlschrank und Herd – Purer Luxus!

Bevor ich zu Bett ging, sprach ich noch mit meinen Gastgebern und erzählte ihnen von meinen Plänen, die hohen Lagen der Tararuas in den kommenden Tagen zu meiden. Sie versicherten mir, ich habe die richtige Entscheidung getroffen.

Tag 5 – Von Waikanae nach Levin

Die alternative Route, für die ich mich entschieden hatte, führte mich über den Mangaone Walkway durch die südwestlichen Ausläufer der Tararua Ranges und danach über Landstraßen und schließlich den State Highway bis nach Levin

Den Abschnitt durch den Urwald genoss ich sehr. Hier einige Bilder dieser Wanderung:

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